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Chancengleichheit  und kulturelle Vielfalt

 

Die Entwicklungspartnerschaft  Start arbeitet in jeder Phase der Projektentwicklung und -umsetzung  an der Umsetzung von Chancengleichheit für Menschen  unterschiedlicher Herkunft, Begabung und Geschlecht.  Die Umsetzung des Gender Mainstreaming ist integrierter Bestandteil der EP. Bei allen Planungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen wird die jeweils spezifische Situation von (jungen) Frauen und (jungen) Männern ausdrücklich mit beachtet.

Sie beginnt mit der Übereinkunft zur Implementierung des Gender Mainstreaming in die Teilprojekte, z.B. geschlechts-spezifische Analyse, geschlechterdifferenzierte Evaluierung etc.  Pädagogisches Ziel ist die Eröffnung eines breiten Spektrums biografischer Handlungsoptionen für Mädchen und Jungen, junge Frauen und Männer, und zwar fern ab von Zweigeschlechtlichkeit und normativen Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit. Damit kann  zum Abbau von differenten und hierarchisierten Geschlechterverhältnissen beigetragen werden.

 

Die EP START setzt auf eine Vorgehensweise,

  1. die die Erweiterung der biografischer Handlungsoptionen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer befördert.
  2. die einen Kompetenzansatz und das Empowerment unter Berücksichtigung des Gender Mainstreaming verfolgt.
  3. die als methodische Elemente Lebensweltorientierung, Empowerment und Förderung von Kompetenzen für “gender-Patchwork” einsetzt.
  4. die individuelle und flexible Förder- und Entwicklungswege über genderreflexiven Kompetenzanalysen, Case Management und individueller Förderplanung ermöglicht.

 

Empowerment

 

Empowerment stellt den Kern der EP dar.

  1. Der Paradigmenwechsel hinzu mehr Eigeninitiative und Selbstorganisation ist Ausdruck  eines Ansatzes der in allen Bereichen auf die Förderung von Empowerment zielt. 
  2. Der Empowermentansatz schlägt  sich insbesondere in der angestrebten Befähigung der Akteure, die aktuelle und zukünftigen Anforderungen der sich wandelnden Formen von Berufstätigkeit für sich und die Zielgruppen aktiv zu gestalten, nieder. Die Jugendlichen sind  in Entscheidungsprozesse, die eigene Person betreffend, eingebunden. In der Planung und Gestaltung von Einzelprojekten übernehmen sie weitgehende Verantwortung.
 
 

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